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Projektmitarbeiter*in mit Fokus Beratung beim Berliner Soforthilfefonds

Berlin
Teilzeit
Befristet

Über uns

Die Amadeu Antonio Stiftung engagiert sich seit 1998 für eine starke demokratische Zivilgesellschaft. Benannt nach Amadeu Antonio, einem der ersten Todesopfer rechter Gewalt nach der Wiedervereinigung, setzen wir uns konsequent gegen Rechtsextremismus, Rassismus, Antisemitismus und alle Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit ein.

Dafür unterstützen wir schnell und unbürokratisch lokale Initiativen und Projekte vor Ort, sensibilisieren die Öffentlichkeit, analysieren aktuelle Entwicklungen und entwickeln effektive Strategien, um demokratische Werte zu stärken und Menschenrechte zu schützen. Dabei stehen wir solidarisch an der Seite der Betroffenen und tragen ihre Anliegen in Gesellschaft und Politik.

Die Amadeu Antonio Stiftung sucht für ihren Standort in Berlin zum 15.08.2026 
eine*n Projektmitarbeiter*in 30h / Woche.

Deine Aufgaben

Der Berliner Soforthilfefonds unterstützt Betroffene von Hassgewalt finanziell. Personen, die aus abwertungsideologischen (rassistischen, antisemitischen LGBTQIA+feindlichen, sexistischen, etc.) Motiven Gewalt oder Bedrohung ausgesetzt sind, können einen Antrag auf finanzielle Unterstützung stellen. Damit können Maßnahmen wie Therapie- und Anwaltskosten, Schadensersatz etc. gedeckt werden. Im Rahmen des Projektes bieten wir Beratungen zur Antragstellung und Verweisberatungen an.
 
Als Projektmitarbeiter*in mit Fokus auf Beratung würdest Du die Beratungsarbeit mit den Betroffenen sowie die Sachbearbeitung der Anträge übernehmen. Als Projekt ist uns eine parteiliche und solidarische Haltung den Betroffenen gegenüber sehr wichtig. Du arbeitest in einem kleinen Team und einer weiteren Beraterin zusammen. 
  • Telefonische, digitale und persönliche Beratung sowie Verweisberatung von Betroffenen von Hassgewalt 
  • Begleitung und Bearbeitung von Anträgen im gesamten Prozess – von der Antragstellung bis zur abschließenden Abwicklung
  • Dokumentation der Beratungs- und Antragsfälle
  • Bearbeitung von Anfragen sowie Verwaltung eingehender E-Mails
  • Mitwirkung an der Weiterentwicklung des Projekts sowie an Vernetzungs- und Öffentlichkeitsarbeit

Dein Profil

  • Abgeschlossenes fachlich relevantes Hochschulstudium
  • Praxiserfahrung in der Beratung und Unterstützung von Betroffenen von Hassgewalt, idealerweise Erfahrung in der Zusammenarbeit mit Sprachmittler*innen
  • Sehr gute Kenntnisse im Themenfeld Hassgewalt (u. a. Rassismus, Antisemitismus, LGBTQIA+-Feindlichkeit, Sexismus, Ableismus, Wohnungslosigkeitsfeindlichkeit sowie Intersektionalität) mit besonderem Fokus auf Betroffenenperspektiven
  • Fähigkeit zur strukturierten Bearbeitung von Beratungs- und Antragsprozessen
  • Sehr gute Kommunikationsfähigkeit, auch in herausfordernden Beratungssituationen
  • Ausgeprägte Fähigkeit zur Zusammenarbeit im Team
  • Sensibler und verantwortungsvoller Umgang mit personenbezogenen Daten (Datenschutz)
  • Hohe Reflexionsfähigkeit im Umgang mit eigenen Positionierungen und Beratungsrollen
  • Weitere Sprachkenntnisse sind von Vorteil

Wir bieten dir

  • Inspirierendes Team: Ein hochmotiviertes, kompetentes und herzliches Team, das gemeinsam Großes bewegt.
  • Flexibilität, die zu dir passt: Flexible Arbeitszeitmodelle zur Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben, inklusive Möglichkeiten zur mobilen Arbeit.
  • Attraktiver Arbeitsplatz: Ein zentral gelegener Standort in Berlin-Mitte mit hervorragender ÖPNV-Anbindung.
  • Persönliche Weiterentwicklung: Raum für deine berufliche und persönliche Entfaltung mit Fortbildungs- und Supervisionsangeboten.
  • Work-Life-Balance: Freizeitausgleich für jede Überstunde und 30 Tage Urlaub im Jahr (bei einer 5-Tage-Woche) sowie zusätzliche freie Tage am 24. und 31. Dezember.
  • Faire NGO-Vergütung: Eine Bezahlung angelehnt an den Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes (TV-L, EG 11)

Die Stelle ist bis zum 31.12.2026 befristet. Eine anschließende Verlängerung wird angestrebt.

Das aktive Einbringen und Abbilden vielfältiger Expertisen, Perspektiven und Lebensrealitäten sind für unsere Arbeit essenziell. Um diese im Team abbilden zu können, bestärken wir insbesondere Juden*Jüdinnen, BIPoC, Menschen mit eigener oder familiärer Migrationsgeschichte, LGBTQIA+, Sinti*zze und Rom*nja und Menschen mit Behinderung sich zu bewerben. 
Der Arbeitsplatz ist barrierearm.  



Haben wir dein Interesse geweckt?

Dann bewirb dich bis 29.05.2026 über den Button „Auf diese Stelle bewerben“ unten. 

Wir bitten, in der schriftlichen Bewerbung von Bewerbungsfotos und Angaben zu Alter, Familienstand sowie Kindern abzusehen. Bitte teile uns aber deine gewünschten Pronomen mit.

About us

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